Zum Wochenende

Gestern, heute, letzte Woche, Vergangenheit

 Vorgestern Abend war Abiparty... oder zumindst Oberstufenparty... Hab den Jungen geküsst mit dem ich nie wieder was zu tun haben wollte. Hab mich nach einem kurzen Kuss gefangen, aber das war schon dum genug. Habe mit einem Kumpel getanzt und ihn geküsst, just for fun, war nicht übel. Aber die Freundin mit der ich dort war hat mich ein bisschen hängen lassen. Sie gibt in letzter Zeit immer so blöde Kommentare ab, das nervt und belastet. Tut weh. Von gestern auf heute hat mich dann N. (ein neuer Bekannter/Freund) mit zur Homeparty von nem Kumpel genommen. Dort ne alte Tanzkollegin getroffen, aus scheiß ein kleiner Kuss. Den Gastgeber geküsst. Schöner Abend, schöne Trinkspiele, schön... so... normal.

Die oben erwähnte Freundin ist die in die ich ne Zeit lang verliebt war. Die, mit der ich Skifahren gehe. In fünf Tagen. Deren Freund mich hasst weil er denkt ich will ihm seine Freundin ausspannen. Missverständnisse. Interpretation...

Ich will meinen Spaß, ich wil leben. Am Dienstag habe ich dn Frauenarzttermin. Bin sehr gespannt :D. Immerhin eine positive Sache momentan.

1 Kommentar 12.2.12 20:00, kommentieren

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Neu

Alles fühlt sich neu an...

NEU: Meine Mutter hat mir Essen gemacht. Frühstückseier, Pfannkuchen. Sie hat das eig. für sich gemacht, aber sie hat mir was mir gemacht. Sie hat mir seit Jahren nichts mehr zu Essen gemacht... Aber das war letzte Woche, diese Woche ist es wieder das selbe alte Spiel...

NEU: Wir haben eine neue Mitschülerin bekommen. Sie ist total lieb. 17. Schon so selbstständig... So freundlich, so offen... Das bin ich von Fremden nicht gewohnt, aber es ist schön. Ok, ja, ich kenne sie erst seit heute, aber ist es falsch sie jetzt schon ins Herz geschlossen zu haben?

NEU: Ich hatte Sex mit einem sehr guten Freund. Ich habe es genossen. Ich würde es wieder tun. Es hat nichts zwischen uns verändert, das mag ich. Ist das moralisch falsch?

NEU: Meine Freunde haben Probleme und ich kann nicht helfen. Das tut weh. Ich würde so gerne helfen. Aber ich kann es nicht. ich kann nicht das geringste tun außer da zu sein, zuzuhören und mitzuleiden. In solchen Momenten verliere ich alles-mein Vertrauen, meine Hoffnung, meinen Glauben-und trotzdem... Ich würde meinen Freundinnen gern ihre Traumfiguren schenken und dafür zur unförmigsten Frau der Welt werden, es wäre unwichtig solange sie glücklich sind. Ich würde mein Augenlicht hergeben um ihnen die Augen zu schenken die sie wollen, mit einer Glatze leben um ihnen ihr Traumhaar zu schenken. Ich würde alles Leid der Welt von meinen Freunden nehmen, selbst wenn es zu viel wäre um es zu ertragen-für sie würde ich das schaffen!!!

Neues ist so... so verflixt ungewohnt... Ich will auch jemand neues sein. Will mcih verändern. Will mich weiterentwickeln:

Nicht jede Veränderung ist ein Fortschritt, aber jeder Fortschritt erfordert eine Veränderung!

1 Kommentar 30.1.12 15:42, kommentieren

außen und innen

Erster Eindruck und Vorurteile:

Wir hatten es heute in der Schule davon. Der erste Eindruck ist wichtig. Aber was, wenn er auf Vorurteilen basiert? Von mir haben die Eltern meiner Freunde immer einen guten ersten Eindruck, komisch, dabei haben alle meine Freunde immer den Eindruck als sei ich total durchgeknallt. Das denken die, mit denen ich nicht befreundet bin übrigens auch, aber im negativen Sinn eben.

Von außen gesehen bin ich das auch. Ich trage oft etwas komische Klamotten, die sonst keiner trägt. Ich habe meine Haare dunkelrot färben lassen. Ich tanze mitten in der Aula. Ich setze mich mit einer Brotbox in ein Shoppingcenter und esse Litschis. Ich gehe im Winter barfuß mit einer Freundin spazieren, die Schuhe noch in der Hand die wir auf der Party davor anhatten, ohne Jacke. Ich bin komisch. Und ich bin es gerne.

Über mich gibt es viele Gerüchte. Die meisten davon sind schlecht, die wenigsten wirklich wahr. Manche haben einen wahren Kern aber das wars dann auch schon. Und immer wird maßlos übertrieben. Deshalb haben viele Menschen schlechte Meinungen von mir, sogar die, die mich nichtmal kennen. Schon irgendwie lustig. Wenn einem jemand Hass entgegenbringt der dir WILDFREMD ist. Aber diese Leute, die auf Gerüchte hören, sich nicht die Mühe machen, mich kennen zu lernen, die sind es nicht wert mir wegen ihnen Gedanken zu machen. Heute meinte wieder ein Kerl mich bitchig und schlampig nennen zu können. Warum? Weil ich als 16jährige mit einem 28jährigen befreundet bin und auch schon mit ihm rumgeknutsch hab und -oh schreck- mich nicht dafür schäme. Der Altersunterschied macht mir nichts, er ist immernoch einer meiner Freunde und ich mag ihn sehr.

Der erste Eindruck kann lügen, Vorurteile (vllt wegen Gerüchten) sind Urteile die man gefällt hat bevor man jemanden kante, dennoch sollte man sich die Mühe machen und auf jeden zugehen. Ich habe einer muslimischen Freundin gestern erzählt dass ich bi bin. Jeder, der es wusste, hat gewettet sie würde mich dafür verurteilen. Wie so viele weiße, deutsche Menschen es tun. Sie hat mir von ihrer Familie erzählt. Sie hat mich akzeptiert wie ich bin, ohne jegliche Vorurteile, ihre Reaktion war so süß! Hört nicht auf andere, bildet euch eure eigene Meinung. Ihr werdet staunen was euch bisher alles entgangen ist!!!

1 Kommentar 24.1.12 20:19, kommentieren

Erdbeeren

Ich kam in den letzten Tagen auf nicht gerade viele Seiten, aber jetzt kann ich endlich wieder schreiben. Ich esse gerade litschis, genieße das Räucherstäbchen, das mein Zimmer vernebelt und höre Musik. Entspannend. Vohin habe ich meine erste Erdbeere des Jahres 2012 gegessen. Ich habe sie da in der Küche stehen gesehen und habe einfach so eine LUST darauf gehabt. Irgendwie ist mir dabei bewusst geworden, dass es meine erste dieses Jahr ist. Erdbeeren haben normalerweise eine besondere Wirkung auf mich. Sie erinern mich, wie ich früher immer mit meiner Oma auf die Erdbeerfelder gegangen bin um zu flücken. Sie hat dann immer Marmelade daraus gemacht, sehr leckere Marmelad, die mein Vater und ich immer auf unsere Pfannenkuchen geschmiert haben. Eine ruhige Erinnerung, eigentlich nichts besonderes, aber doch... einzigartig. Ich verbinde so viel damit.

Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt besser mit meiner Klasse zurechtkomme. Warum? Keine ahnung, aber es ist ein... schönes Gefühl. Werde versuchen, weiter an dem Verhältnis zu meiner Klasse zu arbeiten.

K. konnte ich nichtmehr besuchen, vllt klappt nächstes Wochenende, wenn wir sowieso dort sind...

Der Skiurlaub mit A. ist gebucht. Ich freue mich schon sehr, denn sie ist eine meiner besten Freundinnen. Außerdem liebe ich Skifahren . Ich werde gleich anfangen zu packen, auch wenns erst im 5 Wochens losgeht. Muss immerhin schauen, was mir noch fehlt (VIEL) und was ich schon habe (außer Skijacke und Skihose vermutlich nichts). Nun ja, mal schaun. Ich muss leider schon wieder los...

16.1.12 17:06, kommentieren

Jede Unwahrheit ist eine Lüge

Wir alle lügen. Wie geht es dir? -Gut. Und dabei möchte ich am liebsten schreien vor Schmerz. Unwahrheit. Lüge. Die Menschen neigen dazu zu lügen, täglich. Wenn man von dem vergangenen Wochenende erzählt und ganz zufällig etwas verändert, dann ist das auch eine Lüge. Und wenn ich frage: Hast du schonmal das und das getan? Und du sagst nein und später sagst du dann da ist ein Kapitel über das ich nicht rede, aber da hab ich das und das getan, dann ist das eine Lüge. Das tut weh weil du auch sagen könntest darüber möchte ich nicht reden. Du kannst sogar sagen es geht dich nichts an. Aber lüg nicht und sag du lügst mich nicht an wenn du es doch tust. Hör auf mir täglich weh zu tun. Ich lebe weiter, du willst dass wir freunde bleiben ich will es auch aber nicht wenn du mir jetzt täglich das herz brichst wenn du mir täglich weh tust

Auf ständige Verletzungen und ständigen Schmerz kann ich gut und gern verzichten. Ich vergesse so oft so viel. Aber soetwas vergesse ich nicht. Ich will es aber ich kann es nicht. Und Rechtschreibung ist auch nur für dann wenn man will.....

Ich will versuchen weniger zu lügen. Wenn mich jemand frägt wies mir geht werde ich ehrlich sein. Und auch sonst... Ich will es wirklich versuchen. WIRKLICH!

1 Kommentar 10.1.12 00:00, kommentieren

Spiel mit dem Feuer

Tanzende Klingen:

Ich habe vor ca. eine Jahr angefangen mich zu ritzen. Ich habe die neunte Klasse wiederholt und eine meiner neuen Klassenkameradinnen hat mir erzählt, dass sie sich ritzt. Ich wollte wissen, wie sich das anfühlt und es hat geholfen. Zuerst war es nur eine Pinnwandnadel auf der Hand, dann aber hat es sich gesteigert bis es diesen Herbst eine Rasierklinge wurde. Oberarm, Unterarm. Ich dachte, ich würde damit wieder anfangen, etwas zu fühlen. Ich habe mir eingeredet ich würde es tun weil ich nichts fühle. Aber das ist falsch. Ich habe es getan weil ich zu viel fühlte. Die Wunden haben das alles, allen Schmerz, auf einen Punkt gebannt und das war ertragbar. Ich tue es nichtmehr. Manchmal will ich es, will wieder zur Klinge greifen, aber ich lasse es. Es ist besser so.

 

Schulstress:

Ich schreibe morgen eine Arbeit. Ich kann mich nicht überwinden zu lernen. Heute habe ich eine 1-2 in Bio zurückbekommen, aber ich ärgere mich ber die zwei verlorenen Punkte. Unnötig. Es hätte eine 1 werden können. Hoffentlich bekomme ich morgen Französisch zurück. Ich sollte mehr für die Schule machen. Ich habs mir geschworen. Aber da ist eine Blockade, die ich nicht lösen kann. Ich weiß, bevor sie nicht weg ist bekomme ich keinen klaren Gedanken mehr zustande.

 

Gefühle:

Es ist, als hätte H. alle Gefühle aus mir herausgebrannt. Wie eine Hitzewellle. Wenn meine Gefühle ein See waren, mit einem kleinen Fluss, dann war das, was er gesagt hat, eine Hitzewelle, die alles Wasser, alle Gefühle, verdampft hat. Und da ist ein riesiges Loch wo einmal das Wasser war, die Spuren werden noch Jahre dort sein. Aber nebendran ist S., ein winzigkleiner Rinnsal, der in eine Minipfütze mündet. Denn ich weiß, das Waser kann nicht weg sein. Nichts kann sich einfach so in Luft auflösen. Und ich brauche das Wasser fast so sehr wie die Luft.

 

Körper:

Ich treibe meinen Körper in die Hölle. Erst muss er mehr Anstrengung aushalten als er kann, dann muss er mehr Nahrung aufnehmen als möglich wäre, dann kriegt er kein Wasser mehr. Ich kann nicht anders. Ich weiß nicht was mich dazu treibt aber ich mache es. Und mein Körper leidet darunter.

 

Ich spiele mit dem Feuer, immer, überall. Ich mache es nicht absichtlich, aber ich mache es gern. Das macht mir Angst, aber irgendwie... hilft es auch. Ich mag die Gefahr und ich liebe Spiele.

Aber warum?

1 Kommentar 9.1.12 21:28, kommentieren

sagen, machen und normal sein

Ich habe mit ihm geredet. Vorgestern. Habe ihm gesagt, was mich stört, ihm gesagt, was los ist. Und er mir. Und gestern hat er sich entschieden. Gegen mich. Getrennte Wege.

Ich habe geweint, aber es war nicht wie davor. Nicht viele kleine aber tiefe Wunden, sondern ein große. Auch tief, aber ein sauberer Schnitt. Das war gut. Heute Morgen bin ich aufgewacht und die Sonne hat ihr helles Licht leuchtend über den gesamten Ort strahlen lassen. Ich habe gelächelt, meinen friseur angerufen und mir einen neuen Haarschnitt zugelegt. Der davor war unsymmetrisch, freaky. Der neue ist immernoch voller Stufen, aber seitengleich oder wie man das nennt.

Morgen werde ich mit A. tanzen. Wir werden uns ein Angebot fürs Skifahren raussuchen und buchen. Am Freitag werde ich das erste Mal in einen deutschen Club gehen, so wie es die meisten 16jährigen tun. Mich mal normal verhalten, sagen die anderen.

Aber will ich normal sein?

2 Kommentare 4.1.12 18:59, kommentieren